11 Tipps für eine wirklich gesunde Ernährung

On 9. Juli 2014

Ernährungsempfehlungen gibt es viele.shutterstock_126187640
Ich habe nach ausgiebigen Recherchen und Auswertungen die, meiner Meinung nach, 11 wichtigsten Punkte formuliert und hoffe, sie können Dir neue Impulse geben.

 

 

 

 

1. Esse ausschließlich ganze Lebensmittel

Der einfachste und zugleich wichtigste Punkt. Ganze Lebensmittel? Damit sind natürliche, vollständige und echte Lebensmittel gemeint. Also all das, was ohne Zutatenliste auskommt oder, wenn es eine gibt, nur sehr wenige Stoffe beinhalten – bestenfalls nur einen.

Stark verarbeitete Nahrungsmittel sind meist arm an Vitalstoffen und daher “leere Kalorien”. Häufig sind Zugaben von schädlichen Transfetten,  Konservierungsstoffen, Farbstoffen, Geschmacksverstärkern, Zitronensäuren, Aromen, Antioxidationsmitteln, Süßstoffen, Geliermitteln, Verdickungsmitteln, Feuchthaltemitteln, Emulgatoren, Backtriebmitteln, Komplexbildnern, Farbstabilisatoren, Mehlbehandlungsmitteln, Schaumverhütern, Schmelzsalzen, Füllstoffen, Süßstoffen, Trennmitteln und Überzugsmitteln sowie viel zu viel Salz, Jod und Zucker. Von den meisten Stoffen sind die Auswirkungen auf den Körper gar nicht erforscht.
Selbst ein Salz ohne künstliche Rieselhilfen wie Natriumhexacyanoferrat (E 535), E 559, Kaolin, Kreide oder Kaliumhexacyanoferrat (E 536) ist gar nicht so einfach zu finden.

 

2. Bereite deine Speisen selbst zu 

Nur so weißt du wirklich, was wirklich in deinem Essen steckt und Du kannst dir sicher sein. Das ist in unserer schnelllebigen Welt sicherlich nicht ganz einfach. Deine Gesundheit sollte es Dir aber wert sein. Löse Dich von dem Gedanken, immer und überall Essen zu können und zu müssen. Nur weil das Angebot da ist, muss man es nicht zwangsläufig auch wahrnehmen.
Doch sollte die Selbstversorgung auf Basis ganzer Lebensmittel der Normalzustand sein und nur im Ausnahmefall solltest Du dem Restaurantkoch deine Gesundheit in die Hände geben. Gastronomen sind Unternehmer und müssen auf jeden Cent im Einkauf und in der Herstellung ihrer Speisen achten. Das nur als Gedankenanstoß und nicht als verallgemeinernde Verurteilung.

 

3. meide Getreide und alle draus hergestellten Produkte

Es mag für manche vollkommen abwegig und unvorstellbar klingen, dass uns gerade dieses Grundnahrungsmittel krank macht. Brot, Backwaren, Nudeln, Kuchen, Müsli gehören schon ewig zu unserer Ernährung. Evolutionär betrachtet stimmt das allerdings nicht und es gibt immer mehr Studien und Untersuchungen, die Getreide verantwortlich für eine Vielzahl an Erkrankungen machen.
Nimm dir eine radikale Auszeit von 6-8 Wochen, in der du keinerlei Getreide und glutenhaltige Speisen zu dir nimmst und Du wirst selbst Deine Schlüsse ziehen. Achtung: Gluten steckt als Zusatzstoff in sehr vielen Produkten, wo man es nicht vermutet: Chips, Rührei im Restaurant, Suppen/Soßen, Pommes, Tabletten/Nahrungsergänzungsmittel, Lippenbalsam, Bier, chinesisches Essen, die meisten Fertigprodukte.

 

4. meide Milch und Milchprodukte 

Milch ist nur bedingt für den Menschen wertvoll und schadet ihm vermutlich eher als ihm zu nutzen. Neben dem Verzicht auf Getreide fällt es den meisten am schwersten, auf Milch, Yoghurt, Quark, Sahne, Käse etc. zu verzichten. Wenn du das Risiko für viele Erkrankungen und Allergien mindern möchtest, ist ein kompletter Ausstieg für 4-6 Wochen ratsam. In dieser Zeit wirst Du feststellen, dass es tatsächlich ein Leben ohne diese Produkte geben kann. Wenn Du nach dieser Zeit trotzdem nicht ganz auf Milchprodukte verzichten willst, wird es Dir nach dem “Entzug” leichter fallen nur gelegentlich zuzugreifen.

 

5. Entdecke die neue Vielfalt

Es klingt zunächst widersprüchlich: man verzichtet auf viele lieb gewonnene Dinge und erhält mehr? So skuriel es anmuten mag, aber ja, ich selbst habe diese Erfahrung gemacht und erlebe es immer wieder, dass Menschen, die ihre Ernährung von Grund auf überdenken plötzlich vollkommen überrascht sind, wie groß die Vielfalt, auch geschmacklich, von pflanzlichen Lebensmitteln ist und was es neben den Supermarktregalen sonst noch so alles gibt. Sei neugierig und experimentierfreudig und Du wirst es nicht bereuen.

 

6. Trinke Wasser

Die Vielfalt des Getränkeangebots ist irrsinnig groß. Von Cola, Energiedrinks bis hin zu Wellness-Getränken. Dabei geht es beim Trinken eigentlich nur um eins: dem Körper ausreichend H2O, also Wasser zuzuführen. Verführt vom vielfältigen Geschmackssortiment der Nahrungsmittelindustrie greifen wir allerdings nur selten zum reinen Wasser. Neben den unglaublichen Zuckermengen erhalten viele dieser Getränke Süßungsmittel, Phosphorsäure und viele andere Zusatzstoffe. Auch hier ist es wieder mal nur eine Frage der Gewöhnung.
3-4 Wochen nur mit Wasser und Tees ohne Zusatzstoffe bringen Dich wieder auf normal Null und Du wirst das Verlangen danach verlieren.

 

7. Entwöhne deine Geschmacksnerven

Nichts ist so sehr abhängig von der Gewöhnung wie unsere Geschmackrezeptoren. Sie werden alle 1-2 Wochen neu gebildet. Viele tun sich bei einer Ernährungsumstellung schwer, da sie nicht mehr die alten übersüßen, überwürzten und übersalzenen Geschmäcker bekommen. Zunächst schmeckt alles wenig intensiv und laff. Die gute Nachricht aber ist: Nach einiger Zeit wird sich eine ganz neue Geschmackswelt auftun, die viel feinsinniger und vielfältiger ist. Du wirst empfindlicher für kleinere Nuancen und Dosen.

 

8. Gib den Dinge andere Namen 

Oft ist es nur eine Frage der Bezeichnung. Wir haben gelernt, dass zu einer anständiger Mahlzeit, ein Stück Fleisch, eine Sättigungsbeilage in Form von Kohlenhydraten und eine Gemüse-Beilage gehört. Warum aber sollte man sich nicht hauptsächlich von dem ernähren, was gesund und wichtig für uns ist? Dreh es einfach um. Mach das Gemüse in welcher Variante auch immer zum Hauptbestandteil deiner Mahlzeit. Streiche die Sättigungsbeilage und esse Dich an gesunden Dingen satt. Der Teller sieht dann oft sehr überladen aus, weil die Energiedichte von Gemüse geringer ist als von tierischen Produkten oder Getreide.

 

9. Löse dich von gelernten Angewohnheiten 

Was und wie wir essen hängt am meisten von unserer Gewöhnung ab. Wir haben in unserer Kindheit gewisse Abläufe und Muster gelernt, von denen wir uns nur schwer wieder lösen können. Anstatt einem kohlenhydratreichen Frühstück mit Brot oder Müsli aus Getreide, das uns direkt wieder schläfrig macht und wir durch die Achterbahnfahrt des Insulins 2 Stunden später schon wieder Hunger haben, könnte z.B. auch ein Salat oder ein Rührei mit Gemüse als Start dienen. Salat gehört für uns als Beilage auf den Mittagstisch, liefert aber gerade am Morgen viel Wasser zur Rehydrierung des Körpers und viele Vitalstoffe. Zusammen mit ein paar Nüssen ist es die perfekte Grundlage für den Tag.

 

10. Meide Zucker und  sonstige Kohlenhydrate

Neben dem Getreide gibt es zahllose weitere Kohlenhydrate in Form von Zucker, die sich negativ auf den Metabolismus und den Körper auswirken. Vor allem jegliche Form von Süßigkeiten und Snacks gehören dazu. Greife für einen Schnack zwischendurch lieber auf Früchte und Nüsse zurück.

 

11. Weniger ist mehr

Das Fasten ist viel gesünder als viele meinen. Der Stoffwechsel fährt nicht herunter, sondern wechselt in den ketogenen Modus und ersetzt die nun verbrauchte Glukose durch die Bildung von sogenannten Ketonkörpern aus, die aus Fetten gebildet werden. In diesem Zustand regt Fasten  die Zellregeneration an, stimuliert das Wachstum neuer Hirnzellen, schützt Nervenzellen vor Toxinen, verbessert die Funktion von Anitoxidanzien, erhöht die Zahl der Mitochondrien und wirkt zudem antidepressiv und beruhigend. Auch Kurzzeitfasten, also ca. 16 Stunden, steigert diese Effekte schon und sorgt für ein besseres und klareres Denkvermögen. Also morgens einfach mal das Frühstück weglassen und selbst erleben wie belebend das sein kann.

 

weiterführende Informationen:

http://www.originfit.de/unser-taegliches-brot

http://www.originfit.de/gesunde-milchalternative

http://www.originfit.de/sauer-macht-swach

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